Unterricht für die Wissensgesellschaft: Ein Fazit, Zusammenfassung „Allgemeinbildung vs. Fachunterricht

By peetsbeat

4.1 Allgemeinwissen
- der Wunsch nach besseres Berufsvorbereitung steht für alle eltern im Vordergrund.
- Dies gelingt durch eine bessere Allgemeinbildung,wie es uns eine Untersuchung des Bundes- Bildungsministeriums lehrt.
- In dieser Untersuchung zeigt sich, dass das Allgemeinwissen für die künftige
Gesellschaft von allen Seiten her als sehr wichtig eingeschätzt wurde.

-Allgemeinwissen besteht nicht nur aus:
Spezialwissen (Schlüsselqualifikaionen) das den Zugang zu einem immer heterogener werdenden Spektrum des Wissens eröffnen, Verständigung zwischen verschiedenen Experten und der Orientierung in der Flut an Informationen, sondern heute wird das Spektrum des Allgemeinwissens viel breiter gesehen.

-Zusätzlich dazu gehört:
-persönliche Fähigkeiten im Umgang mit Wissen(Planung, Reflexion)
-kommunikative Kompetenz (Ausdruck)
-gesellschaftliche und ethische Orientierungsmöglichkeiten (Toleranz)
-methodische Grundlagen und Kulturtechniken (Fremdsprache)
Allgemienwissen ist die Basis für eine Wissensgesellschaft und kann nirgendwo so gut vermittelt werden wie in der Schule.

4.2 Fachunterricht
Da ein Teil des allgemeinbedeutenden Begriffs Wissen aber auch das Fachwissen/Spezialwissen umfasst,geht es nicht völlig ohne Fachunterricht. Fachunterricht war traditionell zu einem Großteil in den Unterricht an deutschen schulen eingebunden. Weltwissen kann nicht als ganzes gelehrt werden sondern muss in einzelne Fächer zerfallen.
Es gilt:
- spezifisches ujnd ganzheiltliches Wissen muss zu gleichen Teilen gelehrt werden, kann aber nicht zur gleichen Zeit Lerngegenstand sein.
- Das Fach ist ein probates Mittel für die Schule, überdies auch für Curriculae und bei der Lehrerausbildung von Vorteil.
-Fachbezogenheit hat auch Grenzen – solche die an Unis mit der Schaffung neuer interdisziplinärer Studiengänge überwunden werden.
- In Berufsschulen ist man, was das angeht bereits einen Schritt weiter.

Auch wenn noch sehr stark am Fachdenken festgehalten wird, allgemeines übergreifendes, überschauendes Wissen an Schulen noch zu kurz kommt, gibt es doch Unterrichtsformen, die ausserhalb des Faches konzipiert werden, die Schlüsselprobleme ansprechen oder auch als Projektarbeit angeboten werden.

4.3 Persönlichkeitsbildung: Den Erziehungsauftrag nicht übersehen

Neben der Diskussion über den Unterricht wird die Erziehungsfrage ganz außer Acht gelassen. Dabei ist ein gutes Erziehungsklima eine der Grundvoraussetzungen gten Unterrichts. Demnach muss der Aspekt der Erziehung wider in den Vordergrung gerückt werden, da sonst ein Rückfall zur Paukschule nicht auszuschließen ist.
Gerade die Bildung der gesamten Persönlichkeit ist das eigentliche Ziel des Unterrichts. Den Lernenden muss folglich die Möglichkeit eingeräumt werden, alle ihre Fähigkeiten zu nutzen und zu entwickeln. Nur so können sie ihre Stärken ausspielen und in den Bereichen weiterkommen, in denen sie nicht so stark sind.

SchülerInnen dürfen dabei in ihren Klassenkammeraden keine Leistungskonkurrenten sehen, sondern Lernpartner.

Zudem muss für ein respektierendes Verhältnis der Geschlechter gesorgt werden, damit oben genanntes Ziel erreicht werden kann.

4.4 Effektiver Unterricht setzt sinnhaftes Lernen voraus

Es ist natürlich wichtig über genügend Fachwissen zu verfügen, doch das ist nur sinnvoll, wenn dieses Wissen auch einen Bezug zur Lebenswelt der Schüler hat! Sinnhaftes Lernen ist also nur möglich, wenn die Lerngegenstände einen nachvollziehbaren Bezug zu authentischen Problemen haben und nicht kontextlos im Raum stehen.

Ziel der Schulen ist es in der heutigen Zeit also, den Schülern einerseits Wissen, Verstehen und die nötigen Kompetenzen zu vermitteln, andererseits sie dabei zu unterstützen, mit den sich rasch ändernden Anforderungen unserer Gesellschaft umgehen zu können.

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